Der Schlaf ist häufig unterbrochen
Wer nachts oft kurz aufwacht, erinnert sich am Morgen nicht immer daran. Trotzdem kann die Erholung darunter leiden.
Acht Stunden im Bett und trotzdem wie gerädert? Die Schlafdauer allein sagt nicht alles. Auch Schlafqualität, Rhythmus, Stress, Licht, Bewegung und andere Faktoren können beeinflussen, wie erholt du dich am Morgen fühlst.
Morgendliche Müdigkeit kann viele Ursachen haben. Diese Punkte helfen, den eigenen Alltag etwas genauer anzuschauen.
Wer nachts oft kurz aufwacht, erinnert sich am Morgen nicht immer daran. Trotzdem kann die Erholung darunter leiden.
Sehr unterschiedliche Schlaf- und Aufstehzeiten können dazu führen, dass man zur falschen Phase geweckt wird und sich besonders schwer in Gang bringt.
Helles Tageslicht hilft dem Körper, vom Nacht- in den Tagesmodus zu wechseln. Ein kurzer Aufenthalt im Freien kann deshalb hilfreich sein.
Anhaltender Stress oder Grübeln können den Schlaf weniger erholsam machen, selbst wenn die reine Schlafdauer ausreichend erscheint.
Was am Abend konsumiert wird, kann die Nacht beeinflussen. Besonders empfindliche Menschen reagieren auf Koffein noch viele Stunden später.
Wärme, Lärm, Licht oder häufige Benachrichtigungen können den Schlaf immer wieder unterbrechen.
Starkes Schnarchen, beobachtete Atemaussetzer oder ausgeprägte Tagesmüdigkeit sollten ärztlich abgeklärt werden.
Anhaltende Erschöpfung kann unter anderem mit Schlafstörungen, Medikamenten oder anderen gesundheitlichen Faktoren zusammenhängen. Eine Online-Seite kann das nicht diagnostizieren.
Für ein bis zwei Wochen kann es hilfreich sein, einige einfache Punkte zu notieren: Schlafenszeit, Aufstehzeit, nächtliches Aufwachen, Koffein am Nachmittag, Alkohol am Abend, Bewegung, Tageslicht und wie erholt du dich morgens fühlst.
Öffne möglichst früh die Vorhänge, geh kurz nach draussen, trink etwas und bring den Kreislauf mit leichter Bewegung in Gang.
Eine ruhigere letzte Stunde, weniger grelles Licht und möglichst konstante Schlafzeiten sind einfache Ansatzpunkte. Mehr dazu findest du in unserem Ratgeber Besser schlafen.
Wenn die Müdigkeit über längere Zeit anhält, sehr stark ist, die Leistungsfähigkeit deutlich einschränkt oder zusätzlich starkes Schnarchen, Atemaussetzer, Schwindel, Herzrasen oder andere auffällige Beschwerden auftreten, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.
Die Schlafdauer ist nur ein Teil der Erholung. Schlafqualität, Rhythmus, Stress, nächtliches Aufwachen und andere Faktoren können ebenfalls eine Rolle spielen.
Eine gewisse Anlaufzeit am Morgen ist häufig normal. Wenn die Müdigkeit jedoch lange anhält oder den Alltag stark beeinträchtigt, lohnt sich eine genauere Abklärung.
Bei länger anhaltender, starker oder ungeklärter Müdigkeit sowie bei weiteren Beschwerden ist eine medizinische Abklärung sinnvoll.
Wir erklären ausgewählte Routinen und Produkte verständlich und ohne medizinische Versprechen. Bei gesundheitlichen Beschwerden gehört die Abklärung in medizinische Hände.
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